Randomplay – ein Player für mp3, Videos, Podcasts

4 02 2009

Zwar schon vor längerer Zeit von mir entwickelt, weil ich mit keinem der vorhanden MP3-Player so richtig zufrieden war, habe ich dieses Projekt jetzt bei Google-Code hochgeladen (http://code.google.com/p/randomplay/).

Randomplay wird von der Kommandozeile aus aufgerufen. Es wurde unter Linux entwickelt, läßt ich mit ein paar Modifikationen im Code aber wahrscheinlich auch leicht für Windows oder andere Systemem anpassen (nicht getestet, aber wenn sich jemand daran versuchen möchte, das Code-Repository kann von jedem heruntergeladen werden).

Die Handhabung von Randomplay ist denkbar einfach: In das Directory wechseln, welches die Mediendaten enthält und dort einfach randomplay eintippen. Es werden dann alle Stücke in diesem Directory und eventuell vorhandenen Unterdirectories in zufälliger Reihenfolge abgespielt.

Während ein Stück gespielt wird, entspricht die Steuerung mittels Tasten dem Programm ‚mplayer‘:
Ein Druck auf die Taste q beendet das gerade laufende Stück und springt zum nächsten Stück. Mit den Cursor-Tasten links und rechts kann man im Stück vor- und zurückspulen.

Anreiz für mich, dieses Programm zu erstellen, war auch, daß man damit sehr schön zeigen kann, wie man die Möglichkeiten von Ada-Tasks (d. h. unabhängig laufenden Programmabschnitten) in einem Programm wie diesem verwenden kann. Es gibt im wesentlichen zwei Tasks. Eine ist dafür verantwortlich eine zufällig zusammengestellte Playlist intern zu erstellen, während die zweite Task für das Abspielen zuständig ist.

Das Programm spielt die Einträge nicht ganz rein zufällig, sondern versucht auch zu vermeiden, daß ein Stück zu oft hintereinander abgespielt wird. Nach einem bestimmten Stück müssen deshalb mindestens N andere Stücke gespielt werden. Falls insgesamt aber zu wenige Stücke vorhanden sind, läßt sich diese Regel nicht einhalten. Das Programm ist auch darauf vorbereitet und es wird der Bereich dynamisch verringert (wenn es insgesamt zu wenige Stücke zum Spielen gibt, dann läßt es sich eben nicht vermeiden, daß man ein Stück kurz darauf schon wieder abspielen muß).





Roo – Beispiele

10 12 2008

Ich habe mal ein bißchen recherchiert, wer und wo roo verwendet wird (als Autor ist man da natürlich schon etwas neugierig).

Zum einen scheint es öfters generell in Rails-Anwendungen verwendet zu werden. Diesen Eindruck habe ich gewonnen anhand der Fragen und Feature-Requests in der roo-Group.

Ein kurzes Tutorial unter http://rubyonwindows.blogspot.com/2008/01/parsing-spreadsheets-with-roo-gem.html.

Ein Beispielprogramm zum Benutzen von Google-Spreadsheets von iamarf unter http://iamarf.wordpress.com/2008/11/19/cck08-a-little-learning-experience/.

Bei koders.com (http://www.koders.com/ruby/fidD47DEFAE86EEF70EE26921E8F46C0A52138EFDFC.aspx?s=proxy) ein paar Beispielprogramme, aber das sind auch nur die Beispielsprogramme innerhalb meines Gems.

Ein italienisches Beispielprogramm: http://www.ruby-forum.com/topic/170477

Oh, roo wird hier sogar aufgeführt als eine der coolsten Tools, die in der letzten Zeit für Rails erschienen sind (roo ist zwar nicht ausschließlich für Rails gedacht, kann aber auch da natürlich benutzt werden):

http://www.ozmox.com/?p=33

Und dann, was ich überhaupt nicht mitbekommen habe, in einem Rails-Podcast aus Amerika wird roo auch kurz erwähnt (http://www.railsenvy.com/2007/12/19/rails-envy-podcast-episode-11)





CERN, LHC, Schwarze Löcher, Nostradamus und Bibel-Code

8 12 2008

Klasse!

Heute folgendes gefunden

Es wird erklärt, warum durch den LHC ein schwarzes Loch entstehen und die ganze Erde (mindestens) vernichten könnte. Belegt wird das mit einer skurrilen Mischung aus Vorhersagen von Nostradamus, Zitaten aus der Bibel, kabbalistischen Zusammenhängen und Erkentnissen aus dem sogenannten Bibel-Code der auch Andeutungen enthalten soll. Echt skurril das ganze.

Aber was mich dann wieder interessiert hat, ist, daß es sogar eine Software für diese Bibel-Code Sache gibt – muß ich mir mal näher ansehen. Schade, das Programm ist leider keine Open-Source Software und kostet ca. 67 US-Dollar, das ist mir dann doch zu wenige interessant.

Um’s klarzustellen, ich persönlich glaube aber weder daran, daß es physikalisch zu einer Katastrophe kommen könnte, noch daran, was die obigen Quellen angeblich hergeben – das ist dann doch zu weit hergeholt.

Zugute halten muß man dem Video aber, daß es in astreinem klaren und langsam gesprochenen Englisch gesprochen ist, was es auch weniger geübten Zuhörern erlaubt, das zu verstehen.

Andererseits: Vielleicht haben wir ja deshalb noch nichts von außerirdischem intelligenten Leben mitbekommen, weil diese im Laufe ihrer Entwicklung ähnliche Experimente durchgeführt haben und auch daran gescheitert sind …





GNAT Ada und Ubuntu 8.04 Update

2 12 2008

Tja, kaum macht man ein Update auf eine neue Ubuntu-Linux Version, schon funktionieren die eigenen Programme nicht mehr richtig:

$ randomplay
randomplay: error while loading shared libraries: libgnarl-4.1.so.1: cannot open shared object file: No such file or directory

Was ist das für ’ne Library? Direkt mache ich damit in meinem Programm überhaupt nichts.

Gut, man kann das Problem durch einfaches Neucompilieren des Programms beheben. Aber sollte bei solchen Sachen nicht auf einen symbolischen Link verwiesen werden, der bei Bedarf dann auf neue Releases der entsprechenden Library verweist? Ich will mal zu GNATs Gunsten annehmen, daß nur bei meiner lokalen Installation irgendwas nicht richtig war – obwohl ich mir keiner Schuld bewußt bin, da irgend etwas großartig verbogen zu haben.





Flickr.com Kamerastatistik

1 12 2008

Grundsätzlich ja keine schlechte Idee, bei Flickr.com eine Statistik über alle Kameramodelle zu führen, die für die Bilder verwendet wurden.

Wenn man sich so eine Statistik aber mal anschaut, bekommt man folgendes:

Kamera-Statistik

Leute, was soll so eine Kindergarten-Statistik? Ich habe mal, bereits in der Realschule, gelernt, daß die beiden Achsen immer irgendwie beschriftet sein müssen, damit man etwas vernünftiges mit so einer Meßreihe anfangen kann.

Das einzige, was hier beschriftet ist (in obiger Grafik nicht zu sehen), ist die y-Achse, die wohl irgendwie die Anzahl der User (mit dieser Kamera) sein soll. Die x-Achse sollen wohl die letzten 12 Monate repräsentieren. Aber warum um himmelswillen, schreibt man da keine Monate hin? Soll ichs etwa jedesmal selbst per Hand abzählen?

Das einzige, was man aus dieser Kurve sehen kann, ist, daß es mal weniger waren, dann sind es wieder mehr und anschließend wieder weniger User geworden.
Aber wieviel mehr bzw. weniger? 10 User, 100 User, 1000 User? Ohne eine Beschriftung der Achsen kann man das leider nicht sagen.

Versteht ihr, worauf ich hinaus will? Wenn’s 10 User mehr sind, die diese Kamera verwenden, ist das nicht groß beachtenswert, wenns aber von einem Monat zum nächsten 5000 mehr sind, dann wäre so eine Statistik vielleicht interessant – so wie sie jetzt ist, ist diese Statistik leider ziemlich sinnlos.

Mein Vorschlag: Ganz weglassen oder gescheit machen!





Bombay – Mumbai

29 11 2008

Hat eigentlich von den Medien noch niemand mitbekommen, daß es Bombay seit 13 Jahren überhaupt nicht mehr gibt, sondern daß es jetzt Mumbai heißt?

Oder hält man seine Hörer/Leser für zu blöd, daß sie es kapieren würden?

So, das war’s schon, habe keine Zeit, weil ich gleich noch weiter muß, nach Karl-Marx-Stadt, anschließend geht’s weiter nach Stalingrad und danach noch nach Ceylon.





Accessing Spreadsheets with Ada (Excel,Openoffice,Google)

24 07 2008

Since my Roo gem (http://roo.rubyforge.net) for accessing spreadsheet files within Ruby programs works fine and is widely used i plan to implement this project also in Ada.

With this library you can access these spreadsheet types on any platform.